Entwicklung der Immobilienpreise – Vorsicht beim Kauf!

Wohnraumknappheit treibt die Immobilienpreise 2012 in die HöheDie Tatsache ist nicht neu: Immobilien gelten als sichere Kapitalanlageform, die meist durch eine Wertsteigerung und als profitables Altersvorsorgeprodukt überzeugt. Viele Verbraucher fürchten eine Inflation und legen verstärkt in die eigenen vier Wände an.

Immobilienwerte richtig einschätzen

Nicht immer verbirgt sich hinter einem angeblichen Schnäppchen eine Immobilie, die sich auch nachhaltig als günstig erweist. Erhebliche Einschränkungen durch Baumängel und auch der Wiederverkaufswert sind wichtige Kriterien, die der künftige Eigenheimbesitzer beachten sollte. Alle, die sich einen objektiven Überblick verschaffen wollen, können Einblick in die Immobilienpreisdatenbank des Verbands deutscher Pfandbriefbanken nehmen. Seit rund einem Jahrzehnt hat dieser Verband mehr als 600 000 Immobilienkäufe detailliert bewertet. Bei der unabhängigen Stiftung Warentest können sich Interessenten über das Preisniveau aller kreisfreien Städte und Landkreise wie auch über die Wohnungs- und Hauspreise in 21 Städten informieren.

Nicht allein die Lage punktet

Nicht unbekannt ist der Maklerspruch, dass es in erster Linie auf die Lage einer Immobilie ankommt. Doch nicht weniger bedeutend sind heute auch der Wohnkomfort und die Qualität der Bausubstanz. Immobilienkäufer achten heute verstärkt auf den Zuschnitt der einzelnen Räume, komfortable Bäder, eine innovative Haustechnik wie auch Energieeffizienz. Moderne Menschen verlangen heute einen weitaus höheren Wohnstandard als noch vor 20 Jahren.

So müssen Immobilienkäufer für hochwertig ausgestattete Wohnungen einen bedeutend höheren Preis zahlen, als vergleichsweise für eine einfach ausgestattete Immobilie in gleicher Wohnlage. Insbesondere in Großstädten wie Berlin und Hamburg sind die Preise für modern ausgestattete Immobilien in den vergangenen fünf Jahren enorm angestiegen.

Doch nach wie vor ist auch eine gut ausgebaute Infrastruktur ein Kriterium, das sich auf den Preis einer Immobilie auswirkt. Individuelle Ansprüche von Käufern bestimmen ebenso über die Wahl der geeigneten Immobilie. Eine innerstädtische Lage ist für Berufstätige genauso wichtig, wie eine attraktive Stadtrandlage für Familien mit Kindern, die auf Kinderhorte und Schulen angewiesen sind.

Steigende Immobilienpreise in 2012?

Laut Voraussagen der Bausparkassen sollen die Preise für Immobilien 2012 weiterhin ansteigen. Dieser Trend ist seit Beginn 2011 zu beobachten und wird aller Voraussicht nach für einen weiteren Preiszuwachs für Immobilien sorgen. Für Bestandsgebäude musste der Käufer im Jahr 2011 rund drei Prozent mehr als noch im Vorjahr bezahlen. Noch höher lag der Preiszuwachs bei gebrauchten Eigentumswohnungen – rund fünf Prozent mussten Käufer mehr bezahlen als im Jahr 2010.

Die noch vorherrschende Instabilität der Finanzmärkte wird auch in den kommenden Monaten der Grund dafür sein, dass Investoren Sachwerten wie einer Immobilie, den Vorzug geben. Weitere Preissteigerungen werden die Folge sein und eine Relativierung an den europäischen Anleihemärkten könnte dazu beitragen, dass parallel zu steigenden Immobilienpreisen auch die Bauzinsen für ein langfristiges Baudarlehen wieder anziehen werden.

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